Repertoire Lied

„…die ich rief, die Geister…“

Wer kennt sie nicht? Die Gedichte, Märchen und Sagen über Wesen, die unserer Welt nicht angehören? Elfen, Nixen, Wassergeister, Feen, Hexen, Zwerge und andere Gestalten, die erst mit der Dämmerung ihre Verstecke verlassen und von je her unsere Phantasie bevölkern und beflügeln: ihnen und ihren Geschichten widmet sich der Liederabend „…die ich rief, die Geister…“, mit Liedern von Franz Schubert, Robert Schumann, Hugo Wolf, Franz Liszt und anderen: (über)sinnlich, schaurig, entrückt, verwunschen…

Sommerabend, Mondenschein

„Dämmernd liegt der Sommerabend über Wald und grünen Wiesen. Goldner Mond im blauen Himmel strahlt herunter, duftig labend.“

Die sechs Lieder von Johannes Brahms nach Gedichten von Heinrich Heine stehen im Mittelpunkt dieses Programms. Umrahmt werden sie von Edvard Griegs op. 48, sowie den Nuits d´été von Héctor Berlioz. Die ganz besondere feine Schwere und gleichzeitige Leichtigkeit lauer Sommerabende ist in diesem Liederabend zu spüren, manchmal schwermütig, verträumt, sonnentrunken…

Sei mir gegrüßt, Melancholie!

So einsam ist der Mensch
Sucht gen Osten
Wo die Melancholia im Dämmerungsgesicht erscheint
Rot ist der Osten vom Hähnekrähen
Nelly Sachs

Johannes Brahms: op. 57
Robert Schumann: op. 90
Antonín Dvorak: Zigeunermelodien

JugendStilKaleidoskop

In Wien zu Beginn des 20. Jahrhunderts könnte dieser Abend stattgefunden haben. Vielleicht ja in einem der zahlreichen Salons, die das Bürgertum in seinen Häusern veranstaltet und dazu Maler, Literaten und Musiker bittet…
Lieder von Richard Strauss und Gustav Mahler, dazu weniger bekannte Stücke von Erich W. Korngold und dem jungen Alban Berg: wunderbar schwelgerische, humorvolle, nachdenkliche, traurige Musik…